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Man hat Ihnen gesagt: ‚Es ist nicht genug Knochen vorhanden‘

Hat man Ihnen gesagt, es sei nicht genug Knochen vorhanden? Diese Aussage verlangt eine genaue Messung – sie ist noch kein endgültiges Urteil.

Von Dre Fatima Azelmat 1. September 2026 3 Min. Lesezeit

Klinische Prüfung ausstehendAktualisiert am

Man hat Ihnen gesagt: ‚Es ist nicht genug Knochen vorhanden‘

Kurz gefasst

Sie sind mit einer Aussage gegangen, nicht mit einer Messung. Die Befundaufnahme klärt, was sie bedeutet und welche Wege besprochen werden können.

Sie saßen auf dem Behandlungsstuhl. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt sah auf ein Röntgenbild und sagte: ‚Es ist nicht genug Knochen vorhanden.‘ Vielleicht wurden die nächsten Schritte erklärt, vielleicht auch nicht. Sie gingen mit diesem Satz nach Hause, und allmählich wurde daraus in Ihren Gedanken ein ‚niemals‘.

Schauen wir uns die Aussage Wort für Wort an.

‚Nicht genug‘: nicht genug wofür?

Knochen wird nicht losgelöst von allem anderen beurteilt. Er wird in Bezug auf eine bestimmte Stelle und den Zahn gemessen, der ersetzt werden soll. Seine Höhe ist wichtig, aber ebenso seine Breite und der Abstand zu einem Nerv oder zur Kieferhöhle. Solange diese Punkte nicht mit einem konkreten Plan für den Zahn verbunden sind, bleibt die Aussage unvollständig.

‚Knochen‘: welcher Knochen und wie wurde er dargestellt?

Eine Panorama-Röntgenaufnahme bietet einen hilfreichen Überblick. Sie zeigt aber nicht immer alle Dimensionen, die für eine Entscheidung erforderlich sind. Wenn das Volumen dreidimensional bestimmt werden muss, kann eine digitale Volumentomografie (DVT/Cone Beam) angezeigt sein. Diese Untersuchung erfolgt nicht automatisch: Sie soll eine konkrete klinische Frage beantworten.

Die Befundaufnahme kann bestätigen, dass das vorhandene Volumen begrenzt ist. Auch dann ist die Behandlung noch nicht entschieden. Der Befund zeigt vielmehr, welche Wege besprochen werden können.

Ein erster Weg besteht manchmal darin, Knochen aufzubauen und den Bereich anschließend heilen zu lassen, bevor das weitere Vorgehen erneut beurteilt wird. Im hinteren Oberkiefer kann in bestimmten Situationen eine Anhebung des Kieferhöhlenbodens zu den erwogenen Verfahren gehören.

Ein anderer Weg kommt ohne Implantat aus: eine auf den Nachbarzähnen abgestützte Brücke oder eine herausnehmbare Prothese. Das sind nicht grundsätzlich zweitrangige Lösungen. Ob sie geeignet sind, hängt von Ihrem Mund, Ihren Prioritäten und der möglichen Pflege ab. Die Untersuchung kann auch dazu führen, vorerst nichts zu unternehmen.

Ein Knochenaufbau ist also weder automatisch notwendig noch ein Zeichen dafür, dass sich jemand geirrt hat. Er ist eine anatomisch begründete Möglichkeit, die erst besprochen werden kann, nachdem die Stelle vermessen wurde. Der Artikel Zahnimplantat bei zu wenig Knochen stellt die Verfahren ausführlich vor; hier geht es um Ihre erste Frage: Was bedeutet die Aussage, die Sie gehört haben?

Was die Befundaufnahme klären sollte

  • Was geschieht: Höhe und Breite des Knochens im betreffenden Bereich sowie die anatomischen Strukturen, die berücksichtigt werden müssen.
  • Was zeitnah beachtet werden muss: selten der Knochenmangel an sich; Schmerzen, eine Infektion oder eine Schwellung verändern jedoch die Dringlichkeit.
  • Die sinnvollen Möglichkeiten: je nach Untersuchung ein Knochenaufbau, eine Lösung ohne Implantat oder Beobachtung.
  • Die Schritte: ihre Reihenfolge und die Heilungszeiten, wenn ein Aufbau erwogen wird.
  • Der Plan: wenn eine Behandlung erwogen wird, die Informationen, die nötig sind, um nach der Untersuchung die Schritte zu beschreiben und die Kosten zu beziffern.

Die Befundaufnahme führt Dr. Fatima Azelmat, Zahnärztin in Kénitra, durch. Dabei werden die Knochenmaße mit dem Zahnfleisch, dem Biss und dem geplanten endgültigen Zahn in Zusammenhang gebracht. Die Seite Knochenaufbau in Kénitra beschreibt die wichtigsten Verfahren; keines davon lässt sich allein aufgrund eines Satzes auswählen. Mit der Terminvereinbarung verpflichten Sie sich zu keiner Behandlung.

Häufige Fragen

Bedeutet ‚nicht genug Knochen‘, dass ein Implantat unmöglich ist?
Nicht unbedingt. Die Antwort hängt vom tatsächlich vorhandenen Volumen, der Position des zu ersetzenden Zahns und Ihrer allgemeinen Situation ab. Ebenso kann eine Lösung ohne Implantat zur Diskussion stehen.
Reicht ein Panorama-Röntgenbild aus, um den Knochen zu messen?
Es liefert hilfreiche Informationen. Eine dreidimensionale Aufnahme kann jedoch angezeigt sein, wenn Höhe, Breite oder die Nähe zu einer anatomischen Struktur bestimmt werden müssen.
Ist bei zu wenig Knochen immer ein Aufbau notwendig?
Nein. Ein Knochenaufbau ist eine von mehreren Möglichkeiten. Die Untersuchung kann dazu führen, ihn zu besprechen, eine andere prothetische Lösung zu wählen oder vorerst nicht zu behandeln.
Kann ich einen Preis erhalten, bevor der Knochen vermessen wurde?
Ein verlässlicher Betrag hängt vom gewählten Plan und den nötigen Schritten ab. Vor der Untersuchung und einer gegebenenfalls angezeigten Bildgebung lässt er sich nicht individuell bestimmen.

Quellen

Für diesen Artikel herangezogene medizinische Quellen.

  1. 1Französische Krankenversicherung, sachgerechter Einsatz der Cone-Beam-Bildgebung in der Zahnmedizin
  2. 2UFSBD-Patienteninformation ‚Ein Implantat zum Ersatz eines Zahns‘
  3. 34. EAO-Konsensuskonferenz, Clinical Oral Implants Research 2015

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Die Befundaufnahme verpflichtet Sie zu keiner Behandlung. Sie hilft Ihnen zunächst zu verstehen und danach zu entscheiden.